Paula!
Selbstbildnis vor grünem Hintergrund mit blauer Iris, um 1905; Öl auf LeinwandPaula Modersohn Becker gehört heute zu den bedeutendsten Künstlerinnen der Moderne – zu Lebzeiten verkaufte sie dagegen kaum ein Bild. Dieses Jahr wäre sie 150 Jahre alt geworden.
Im wirklichen Leben wurde sie nur 31 Jahre. Diese kurze Zeit nutzte sie vor allem für eins: so zu leben und zu malen, wie sie es für richtig hielt, abseits der üblichen Regeln und Normen. Allein die Tatsache, dass sie in der Jahrhundertwende als Frau Malerin wurde, war höchst ungewöhnlich – diese Domäne war in Europa allein Männern vorbehalten. Doch nicht nur das: sie malte auch noch genauso, wie sie es für richtig hielt und brach dadurch Konventionen, wie man es nicht für möglich hielt. Außerdem fand sie Motive und Perspektiven, die bis dahin noch nie auf die Leinwand gebracht worden waren.
Ungewöhnliche Frau, ungewöhnliches Leben
Im Themenraum lernen Sie Paulas Lebensweg besser kennen, können Reproduktionen einiger ihrer Werke betrachten und etwas über deren Rezeptionsgeschichte erfahren. Außerdem können Sie in Ausstellungskatalogen stöbern und sich einen Paula-Button basteln.
Nach Absprache kann der Themenraum auch außerhalb der Öffnungszeiten der Bibliothek erfolgen.